Jugendschutz: Spiele-Chats & Gaming
Spielen mit Chatfunktion: was Eltern wissen sollten
Abschnitt betitelt „Spielen mit Chatfunktion: was Eltern wissen sollten“Risiken in Online-Spielen
Abschnitt betitelt „Risiken in Online-Spielen“- Unerwünschte Kontakte: Cybergrooming, Cybermobbing, Hassrede — auch in vermeintlich kindgerechten Spielen
- Schnelles Vertrauensgefühl: In Spielen entsteht durch gemeinsames Erleben schnell Nähe — auch gegenüber Fremden
- Datenpreisgabe: Kinder teilen im Spieleifer Name, Alter, Schule oder Fotos
- Kostenfallen: In-Game-Währungen, Loot Boxes, Premium-Abos
Beispiel: Roblox
Abschnitt betitelt „Beispiel: Roblox“Roblox ist eine der meistgenutzten Gaming-Plattformen bei Kindern. Wichtig zu wissen:
- Bei Kindern unter 13 Jahren wird automatisch ein sicherer Chat aktiviert, der problematische Nachrichten filtert
- Dieser Filter bietet keinen hundertprozentigen Schutz — unangemessene Inhalte können durchrutschen
- Kinder können von Fremden kontaktiert werden, wenn die Kontakteinstellungen nicht eingeschränkt sind
- Innerhalb der Plattform existieren auch nicht-altersgerechte nutzergenerierte Inhalte
Einstellungen bei Roblox (Empfehlungen)
Abschnitt betitelt „Einstellungen bei Roblox (Empfehlungen)“- Kontakteinstellungen einschränken: Wer kann Nachrichten senden? Wer kann Freundschaftsanfragen schicken?
- Account-Einschränkungen aktivieren: Filtert zusätzliche Inhalte
- PIN für Kontoeinstellungen setzen: Verhindert Änderungen durch das Kind
- Regelmäßig prüfen: Freundesliste, Chatverläufe (wenn vom Kind erlaubt), installierte Spiele
Allgemeine Empfehlungen für Gaming mit Kindern
Abschnitt betitelt „Allgemeine Empfehlungen für Gaming mit Kindern“Vor dem Spielen
Abschnitt betitelt „Vor dem Spielen“- Spiel gemeinsam ausprobieren bevor das Kind alleine spielt
- Altersfreigaben prüfen (PEGI/USK) — aber: Altersfreigabe ≠ pädagogische Empfehlung
- Chat-/Kontaktfunktionen verstehen und altersgerecht einschränken
Im Gespräch bleiben
Abschnitt betitelt „Im Gespräch bleiben“- Keine privaten Daten teilen (Name, Adresse, Schule, Fotos)
- Keine Treffen mit Online-Bekanntschaften ohne erwachsene Begleitung
- Bei komischen Nachrichten sofort einer Vertrauensperson zeigen
- Melde-/Block-Funktionen gemeinsam besprechen und üben
Wenn etwas passiert ist
Abschnitt betitelt „Wenn etwas passiert ist“- Dem Kind zuhören — keine Vorwürfe
- Beweise sichern (Screenshots)
- Person in der Plattform melden und blockieren
- Bei Verdacht auf Straftat: Polizei kontaktieren
- Bei Bedarf: Beratungsstelle kontaktieren
Superheld Family Mode — Gaming Checklist
Abschnitt betitelt „Superheld Family Mode — Gaming Checklist“Der Family Mode unterstützt Guardians mit einer strukturierten Checkliste:
- Chat-/Kontakteinstellungen für jedes Spiel geprüft
- In-App-Käufe mit Passwort/Bestätigung geschützt
- Spielzeit-Limits besprochen und ggf. technisch begrenzt
- Kind weiß: bei unangenehmen Erlebnissen sofort Hilfe holen
- Notfallplan besprochen: blockieren → Screenshot → Vertrauensperson
- Melde-/Block-Funktionen gemeinsam geübt
Anlaufstellen
Abschnitt betitelt „Anlaufstellen“| Stelle | Zuständigkeit |
|---|---|
| Rat auf Draht (147) | Beratung für Kinder und Jugendliche |
| Saferinternet.at | Materialien, Workshops, Spieleratgeber |
| ISPA Stopline (stopline.at) | Meldung illegaler Inhalte |
| Polizei | Bei Verdacht auf Cybergrooming oder Straftaten |